Tipps zum Anleinen

Hier finden Sie ein paar kleine Tipps, um Franziska den inneren Schweinehund schon einmal etwas näher kennen zu lernen und ihn auszutricksen. Das ist natürlich nur ein klitzekleiner Auszug aus dem Programm der Schweinehundanleiner® (Für Franzi im Zusammenhang mit „Führung“ und „Veränderung von Unternehmensstrukturen“ fragen Sie gerne nach einem Vortrag oder Workshop).

 

Zeitfalle:
Sie haben doch keine Zeit?! Streichen Sie das „keine“ sowie das „?“ und der Satz ist richtig. Ja, wir wissen, dass das einfach gesagt ist. Und einfach ist es eben nicht! Aber Fakt ist nun mal: Zeit haben wir alle gleich viel. Es ist schlicht eine Frage Ihrer persönlichen Priorität was Sie tun. Bei Gesundheitsthemen steht daher die Integration in Ihren Alltag im Vordergrund. Ein paar Tipps:

1. Ihr kostenloses Fitnessstudio:
Ja, Sie haben es schon oft gehört. Nehmen Sie die Treppen. Wir möchten aber mal das Gebäude sehen bei dem man nicht mindestens bis in den 3. Stock im Durchschnitt über die Treppen auch schneller ist, als wenn man den Fahrstuhl nehmen würde! Es fördert Ausdauer und Kraft. Starten Sie heute in Ihrem kostenlosen Fitnessstudio.
Sich auf eine Rolltreppe zu stellen macht dann natürlich noch weniger Sinn und wenn Sie sie nehmen, dann gehen Sie wenigstens auf ihr (spart dann ja „richtig“ Zeit).

2. Bewegungschance öffentliche Verkehrsmittel:

  • Steigen Sie eine Station früher aus. Gehen Sie zügig – Neudeutsch ist das dann „Walking“. Dazu braucht man keine Turnschuhe! Das „kostet“ vielleicht 5-10 Minuten, also doch etwas Zeit. Wenn das zu viel Investition ist - siehe nächster Punkt.
  • Schaffen Sie es immer auf die Minute genau an der Haltestelle zu sein? Meistens müssen Sie doch wenigstens kurz warten. Warum in aller Welt stehen Sie dann an der Haltestelle, wenn Sie eh gleich im Bus oder Bahn sich ebenfalls nicht bewegen?!? Gehen Sie am Bahnsteig oder an der Bushaltestelle doch einfach auf und ab. Das bringt zusätzliche Schritte aus Ihr Tageskonto! Beim Umsteigen gilt selbstverständlich das Gleiche!
  • Und mindestens kurze Bus- / Bahnstrecken doch einfach mal stehend absolvieren. Wenn Sie sich dabei auch noch kaum/gar nicht festhalten, trainiert es den Teil der Beinmuskeln, die für Ihre Koordination zuständig sind, dass stabilisiert und schützt ihr Knie!

3. Morgens habe ich keine Zeit mir etwas zu Essen zu machen.
Morgens funktioniert Ihr Gehirn noch nicht (schon gar nicht vor der ersten Kanne Kaffee…), die Weitsicht, dass man Hunger kriegen könnte ist nicht da, jede Minute mehr Schlaf ist Ihnen wichtig? Und dann sollen Sie sich morgens Brote schmieren und Gemüse schnibbeln? Das funktioniert irgendwie nicht? Die Lösung ist die Brotbox, die Sie den Abend vorher vorbereiten und morgens nur aus dem Kühlschrank holen müssen (Klebezettel nicht vergessen mit: „Frühstücksbox ist im Kühlschrank“, denn wie war das noch mit Ihrem Gehirn am Morgen?)

Informationsvielfalt
„Wir müssen uns mehr bewegen, aber Laufen ist schlecht für die Knie“, „Butter enthält zu viel Fett – aber Margarine ist nur Chemie“. Die Masse an Informationen zum Thema Gesundheit überfordert uns schlichtweg. Jedes Medium behauptet permanent Gegenteiliges. Franzi liebt das, denn wenn sich Google, Zeitungen und co. nicht einmal einig sind, dann bleibt man doch sicherheitshalber bei seinen Gewohnheiten, bevor man noch was falsch macht.

  1. Suchen Sie Experten im Freundeskreis. Wenn Sie genau hinschauen, dann haben Sie bestimmt bei vielen Gesundheitsthemen Freunde, Verwandte, die Sie dazu befragen können. Und die Erfahrung zeigt, dass Viele zu Gesundheitsthemen auch gerne in ihrer Freizeit etwas berichten und es nicht als: „Ich habe doch Feierabend, was nervst du mich jetzt damit“ empfinden.
  2. Arbeitsplatz: Haben Sie in Ihrer Firma Ansprechpartner zum Thema Gesundheit? Vielleicht sogar einen „Arbeitskreis Gesundheit“? Fragen Sie mal nach. Auch Betriebsarzt, Betriebsrat, BEM Beauftragter oder andere Sozialvertreter können eine gute Anlaufstelle sein um seriöse Informationen zu verschiedenen Gesundheitsthemen zu erhalten.

Suchen Sie etwas, dass Ihnen Spaß macht
Wir haben zwei Antriebe: Freude und Schmerz. Was ist mit Angst? Angst ist dabei quasi die Erwartung von einem Schmerz in der Zukunft. „Schmerz ist ein guter Lehrmeister“, sagt man. Ja, bestimmt, dass Problem ist nur, wenn der Schmerz (z.B. Rücken) weg ist, dann ist auch der Lehrmeister weg. Daher ist die Empfehlung: Suchen Sie etwas, dass Ihnen Spaß macht! Aber unbedingt ausprobieren ist Pflicht! Z.B. von Anfang an zu sagen: „Sport/Bewegung macht mir keinen Spaß“ zählt nicht!

Unverbindlichkeit
„Ich fange dann mal an zu joggen, ich höre mit dem Rauchen auf, ich möchte etwas abnehmen…“ Unverbindlichkeit liebt die Franzi. Wann, wo, wie? Diese Fragen sollten Sie sich stellen, um ihr Vorhaben verbindlich zu planen. Dabei ist weniger mehr! Zweimal die Woche Gemüse mit ins Büro nehmen, Outlook Sie daran erinnern zu lassen, dass Sie im Büro Wasser trinken wollen, zweimal die Woche eine Station früher aussteigen und zu Fuß ins Büro gehen... Machen Sie sich einen Plan!
Wichtig: Nach 3 Monaten Überprüfungstermin eintragen. Wenn es funktioniert hat, können Sie Ihre Vorhaben jetzt steigern!

Entscheidung treffen
Haben Sie sich wirklich dazu entschieden etwas zu verändern? Sind Sie noch bei: „Ich gucke mal wie es läuft“, „Nächste Woche habe ich vielleicht etwas mehr Zeit“, oder, oder, oder… Entscheiden Sie jetzt. Gerne auch, dass Sie nichts tun werden! Das ist besser, als weiterhin im „hätte, könnte, vielleicht“ zu leben. Besser ist natürlich eine bewusste Entscheidung für eine Veränderung zu treffen. Und noch einmal: Weniger ist mehr! Lieber 1-2 Kleinigkeiten verändern, als (wieder einmal) gar nichts!

Genießen Sie Ihren Erfolg
Immer weiter, immer höher… Nein, halten Sie auch mal inne und genießen Ihren Erfolg! Am besten jedes einzelne Mal, wenn Sie etwas durchgeführt haben, dass Sie sich vorgenommen hatten. Denken Sie kurz: „Ja, ich habe es schon wieder geschafft mir Gemüse mit ins Büro zu nehmen“, „ja, ich habe es schon wieder geschafft eine Station früher auszusteigen“ Genießen Sie Ihren Erfolg!

 

Genauere Zusammenhänge erfahren Sie im Vortrag, Workshop, Hörbuch.

Ende 2017/ Anfang 2018 erscheint auch das Buch: Sie haben doch keine Zeit?! Wie Sie Ihren inneren Schweinehund an die Leine nehmen! Unverbindliche Vorbestellungen mailen Sie uns bitte hier.